Nach Schulzeit und musikalischer Ausbildung bei J. G. Albrechtsberger wurde er Lehrer. Nach dem Tod seines Schwiegervaters Carl Martinides (* 1730/31, † 5.11.1794 Wien) übernahm er dessen Stelle als Regens chori der Lichtenthaler Kirche (Wien IX). 1804/5–09 war er einer der ersten Lehrer Fr. Schuberts, der ihm die Messe in C (D 452) und das Tantum ergo in C (D 460) widmete.
Lit: Czeike 3 (1994); W. Bodendorf in Schubert durch die Brille 9 (Juni 1992); SchubertL 1997; [L. J. Wetzl], Drei vergessene Lichtentaler 1930.
AH