Höldrich, Robert Reiner
* 6.10.1962 Linz. Komponist.

1981 Gesellenprüfung als Radio- und Fernsehmechaniker; ab 1983 Studium an der MHsch. (Komposition und Musiktheorie), am Grazer Konservatorium (Flöte) und an der Technischen Univ. Graz (Elektrotechnik); 1989 Assistent und Lektor am Institut für Elektronische Musik der MHsch. Graz; 1993 Gastdozent an der Univ. Olomouc/CZ (Olmütz); seit 1993 Produzent der CD-Reihe Klangschnitte – Momente Neuer Musik; seit 1999 o. Prof. und Vorstand des Institutes für Elektronische Musik an der Grazer MUniv. R. H. beschäftigt sich mit Elektronischer Musik, Computermusik und algorithmischer Komposition.

P: Musikförderungspreis der Stadt Graz 1988; Talentförderungspreis des Landes Oberösterreich 1990; Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung 1992.

W: Elektronische Musik; Kammer- und Vokalmusik; Theatermusik (Ready made 1988, gem. m. W. Hattinger; Fuchsquartett 1989); Klanginstallationen.

Schr: Hg. der Beiträge zur Elektronischen Musik; Zur Analyse und Resynthese von Klangsignalen unter Verwendung von Zeit-Frequenz-Repräsentationen mit verbesserter Lokalisation der Signalenergie, Diss. Graz 1994; gem. m. R. Rainer, Kunst im Elektronischen Raum in Das audiovisuelle Archiv. Fachzeitschrift für Theorie und Praxis audiovisuellen Archivwesens 1994, Nr. 35–36; Auf der Suche nach dem Rauschen in S. Sanio/Ch. Scheib (Hg.), Das Rauschen 1995; weitere Publikationen über Elektronische Musik, Computermusik und Klangsignalverarbeitung.

Lit: MaÖ 1997; http://iem.kug.ac.at/info/personal/rh.htm (01/2002).

BB