Wurde von seinem Vater, einem Schullehrer, musikalisch ausgebildet, Oboe und Geige lernte er dann in Brüx (Most/CZ) und Dresden, wo er kurze Zeit als Konzertmeister der kurfürstlichen Kapelle tätig war. Zurück in der Heimat, fand er zuerst keine Anstellung, ließ sich als Koch ausbilden und wurde mit diesem Beruf in Wien von Graf Johann Rudolph Chotek angestellt, der ihn auch in seiner Musikkapelle beschäftigte.
W: Konzerte, Sonaten und andere Kompositionen für Ob. bzw. V.
Franz: * ?, † nach 1798 Wien?. Clarin-Trompeter. War wie sein Bruder A. als Koch und Instrumentalist bei Graf Chotek tätig. Lebte 1798 noch in Wien.
Wenzel: * ?, † ?. Geiger und Clarin-Trompeter. War 1796 ebenfalls – jedoch als Zuckerbäcker und Instrumentalist – bei Graf Chotek in Wien beschäftigt.
Ein weiterer Bruder, Benedikt, war Geiger in Böhmen.
Lit: C. Schoenbaum in StMw 25 (1962); Wurzbach 8 (1862); Dlabacz 1815; MGÖ 2 (1995).
UH