Aus einem alten elsässischen Adelsgeschlecht stammend, ergriff er (wie auch sein Vater) eine militärische Laufbahn, wurde ab den 1750er Jahren jedoch von Maria Theresia für diplomatische Missionen eingesetzt; für die Klärung der seit 250 Jahren bestehenden Grenzstreitigkeiten mit Venedig ernannte ihn die Regentin 1754 zum Feldzeugmeister, Generalkommissär und Landeshauptmann von Görz und Friaul. Nachdem sich H. im Siebenjährigen Krieg ausgezeichnet hatte (ab 1761 als General-Prodirektor des Geniewesens), wurde er 1772 zum Gouverneur von Österreichisch-Schlesien (Schlesien) ernannt. H., der selbst ein begeisterteter Flötist war (Dilettant), unterhielt in Wien und auf seinen Gütern eine aus 24 Musikern (meist Diener mit Zusatzverpflichtung) bestehende Adelskapelle, die täglich drei Stunden konzertierte (oft wurden Virtuosen als Gäste zur Mitwirkung eingeladen).
Lit: Wurzbach 7 (1861); MGÖ 2 (1995); GerberNTL 2 (1812).
ETH