Ausbildung an der MAkad. Budapest (Diplom 1909), 1910–12 Konzertmeister des Budapester Symphonieorchesters und 1912–14 des Volksorchesters in Budapest. 1914 emigrierte H. in die USA, war dort 2. Geiger des Letz-Quartetts (1917–21) und des Lenox-Quartetts (1922–25), das er mitbegründet hatte. Ab 1922 international auch als Dirigent tätig (Frankfurt am Main/D, Paris, Berlin), leitete er 1932–43 das Musician Symphony Orchestra for the Unemployed (zu dessen Dirigent er auf Lebenszeit ernannt wurde) und 1934/35 das Westchester Festival. 1934 wurde H. Prof. am Bond College (Annandale/NY). 1927/28 war er amerikanischer Delegierter bei der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik in Frankfurt am Main.
P: 2. Pulitzer-Preis 1922; Preis des Philadelphia Kammermusik-Wettbewerbes 1925; Juilliard-Preis.
W: 2 Symphonische Dichtungen, 3 Streichquartette, Werke für Violine, Kammermusik, Lieder; Bühnenmusik zu The Jeweled Tree.
Lit: NGroveDAmMusic 2 (1986); ÖBL 2 (1959).
ETH