Benediktiner aus dem Kloster Seeon/D. Verfasste als Pater comicus 1641–72 über 25 Stücke für das damalige Zentrum des Benediktinertheaters im österreichisch-süddeutschen Raum, die Salzburger Universität, deren 1661 umgebaute große Bühne mit einem seiner Stücke wiedereröffnet wurde. Seine seit 1657 entstandenen Werke sind nur durch Periochen belegbar. G., der v. a. als Hauptvertreter der allegorischen Spiele in Salzburg gilt, verstand es, Drameninhalte dem jeweiligen Aufführungsanlass anzupassen.
W: Theodoricus Amalus. Bonus et malus 1641; Ira & clementia Dianae. In Agamemnone & Iphigenia demonstrata 1661; Corona labiorosae heroum virtuti imposita 1670 (M: A. Hofer); Triumphus amoris divini 1672.
Lit: H. Boberski, Das Theater der Benediktiner an der Alten Univ. Salzburg (1617–1778), 1978; MGÖ 1 (1995).
UH