Studium an der Wiener MAkad. (1950–61) bei H. Swarowsky, R. Hauser und K. Schiske, Fortbildung bei den Darmstädter Ferienkursen. Seit seinem ersten Engagement (Kapellmeister in Heidelberg) lebt G. in Deutschland, hat für verschiedene Bühnen als Komponist und Verantwortlicher für Schauspielmusik gearbeitet. 1974 ging er als Lehrbeauftragter für Szenische Musik nach Brasilien (Bahia), ist nun seit 1982 Prof. an der Fachhochschule Frankfurt a. M. (Ästhetik). G.s. Kompositionen sind stark von seiner Bühnentätigkeit beeinflusst; obwohl er selbst sich als stark durch Fr. Schubert beeinflusst bezeichnet, ist sein Stil sehr offen und experimentierfreudig.
P: 1. Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb der Wiener MAkad. 1960; Kulturwochenpreis der Stadt Innsbruck 1966; Förderungspreis des Landes NÖ 1969; Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden/D 1982.
W: Opern und andere Bühnenwerke (Nachtrag zum Sündenfall, Walfischbauch, König für einen Tag, Winterreise), Kantaten, Ballettmusik, Kammermusik, Lieder.
Lit: MaÖ 1997; Goertz 1994 und 1989.
ETH