Lehramtsstudium Musikerziehung an der Wiener MHsch. (Mag. phil. 1974; Diplomprüfung Tuba 1975); Volkskundestudium an der Univ. Wien (Dr. phil. 1994). 1975–79 war G. Assistent am Institut für Volksmusikforschung und Lehrbeauftragter an der Wiener MHsch., bis 1981 am Joseph Haydn-Konservatorium in Eisenstadt, beteiligt an mehreren Volksmusik-Feldforschungsprojekten in Österreich. G. war langjähriger Chor- und Ensemble-Leiter (Tourneen in den USA und der UdSSR) sowie Initiator und Organisator von Festivals etc. (u. a. seit 1982 Burgenländischer Advent im Schloss Kittsee). 1974 wurde er freier Mitarbeiter, 1979 Leiter der Abteilung Volkskultur, seit 2001 auch der E-Musik-Redaktion im ORF-Landesstudio Burgenland und gestaltete zahlreiche Radio- und Fernsehsendungen. G., Mitglied vieler volkskultureller Verbände, ist seit 1996 Obmann des Burgenländischen Volksliedwerks. Seine Publikationen weisen ihn als Kenner der Volksmusik aus, seine Kompositionen sind überwiegend diesem Genre zugehörig.
W: Messe für vierstimmigen Chor; Lieder im Volkston; Tänze für kleine Blasmusik-Besetzung; Volksliedbearbeitungen.
Schr: gem. m. H. Hahnenkamp, Das große burgenländische Blasmusikbuch 1987; gem. m. H. Dreo/W. Burian, Ein burgenländisches Volksliederbuch 1988; gem. m. H. Dreo, Burgenländische Volksballaden (= COMPA 7) 1997; Lieder aus burgenländischen Dörfern 1998; Zur instrumentalen Volksmusik im Lungau in Lungau-Report 1976; Die Turnerfamilie Höld in Burgenländische Heimatbll. 48 (1986); „Dem bauckhentrager geben 10 Kreuzer“ in JbÖVw 44 (1995); „Stephan Wolckersdorffer heißt mein Nahm. Pomagn ist mein Vaterland“ in G. Haid et al. (Hg.), [Fs.] W. Deutsch 2000.
Lit: Mitt. S. G.; Lang 1986.
UH