Sohn eines Gastwirts; trat bereits in Kinderrollen am Carltheater auf; besuchte die Dorr’sche Theater- und Musikschule; Engagements als Operettenbuffo an deutschsprachigen Bühnen; 1926–43 Direktor der Panorama-Künstlerspiele in Leipzig, die v. a. österreichische Operetten spielten; ab 1943 in Bad Ischl, wo er der Operettengemeinde angehörte; war Kuratoriumsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Operette, Musical und Unterhaltungsmusik.
W: Operetten (Der Frühlingsonkel 1904; Der Windelkavalier 1914; Der dumme August 1915; Der Mann seiner Frau 1917; Wenn die bösen Buben locken 1918; Eine Walzernacht 1919; Der glückliche Kiebitz 1921; Halloh, hier Garmisch! 1937; Der Sacher-Pepi 1938; Venedig in Wien 1941; Die himmelblaue Stadt 1944; Der feurige Elias 1963); Hoteldiener-Marsch; Eine Walzernacht.
Lit: Lang 1986; Kosch 1953; F-A 1936 u. 1 (1974); K. Schnürl, R. G. [Ms.]; Slg. Moißl.
Seine Frau Therese (geb. Wiet): * 14.10.1885 Wien, † 24.1.1971 Bad Ischl/OÖ. Sängerin (Soubrette). Ausbildung bei ihrer Tante, Helene Wiet; Engagements in Leipzig.
Lit: Slg. Moißl.
BB