Soll als fast 7-jähriger bei der UA der Zauberflöte einen der drei Knaben gesungen haben. Ab der Gründung der Concerts spirituels (1819) wirkte er als Geiger bei diesen mit und übernahm nach dem Tod von F. X. Gebauer (1822) gemeinsam mit H. E. v. Lannoy und F. Piringer deren Leitung. Ab ca. 1838 war G. Bibliothekar der Gesellschaft der Musikfreunde und katalogisierte die umfangreichen Sammlungen (von G. stammt die heute noch verwendete Katalogsystematik des Archivs der Gesellschaft). 1825–39 gehörte er dem Direktorium der Gesellschaft an.
Lit: MGÖ 2 (1995); R. v. Perger/R. Hirschfeld, Geschichte der k. k. Gesellschaft der Musikfreunde in Wien 1, 1912; M. Handlos in E. Th. Hilscher (Hg.), [Fs.] Th. Antonicek 1998.
ETH