Studierte bei J. G. Albrechtsberger; in Italien Erfolge als Ballettkomponist; 1806 in Neapel für die Musik anlässlich der Feierlichkeiten für Joseph Bonaparte zuständig, für die er Festmusiken komponierte; 1822 Rückkehr nach Wien; leitete 1822/23 gemeinsam mit D. Barbaja die Wiener Hofoper; übernahm 1828–30 auf eigene Rechnung die Direktion des Kärntnertortheaters; verbrachte die letzten Lebensjahre in Frankreich und Italien; ab 1803 verheiratet mit der Gräfin G. Guicciardi, einer Klavierschülerin L. v. Beethovens und Widmungsträgerin von dessen Mondscheinsonate op. 27.
W: Operette (Der kleine Page); Ballett (Willhelm Tell; Samson; Die Silberschlange; Alfred der Große; Jeanne d’Arc; Arsena; Ismaans Grab, oder Die bezauberten Instrumente; Arsinoe e Telemaco; Amleto); Ouvertüren; Klavier- und Orchesterwerke; Werke für Bläser.
Lit: NGroveD 9 (2001); MGG 4 (1955); Czeike 2 (1993); ÖBL 1 (1957); MGÖ 2 (1995).
BB