Studierte ab 1954 Musikwissenschaft (bei E. Schenk und W. Graf; Promotion 1964) und Völkerkunde an der Univ. Wien; 1964–74 Hsch.assistent am musikwissenschaftlichen Institut der Univ. Wien; 1972 Habilitation; 1973 als Grafs Nachfolger o. Prof. für Vergleichende Musikwissenschaft an der Univ. Wien (1999 emeritiert); 1986–90 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft, 1987–97 Direktoriumsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Musikwissenschaft; 1997–2000 Vizepräsident der European Society for the Cognitive Sciences of Music (ESCOM). F.s Arbeiten zur Klanganalyse bzw. zum Verhältnis von Psychologie, Akustik und Musik sowie seine methodischen Beiträge stehen ganz in der Tradition der Wiener Vergleichenden Musikwissenschaft.
P: k. M. der ÖAW 1983.
Schr: Die musikwissenschaftlichen Phonogramme Ludwig Zöhrers von den Tuareg der Sahara, Diss. Wien 1964; Zur gesanglichen Stimmgebung in der außereuropäischen Musik 1971; gem. m. R. Flotzinger u. J.-H. Lederer Hg. der MusAu 6 (1986); Hg. der Acta Ethnologica et Linguistica, 64. Series Musicologica 4 (1992); gem. m. I. Deliège u. I. Cross seit 1997 Hg. der Zs. Musicae Scientiae; gem. m. L. Burlas Hg. der [Fs.] O. Elschek 1998; zahlreiche Aufsätze (z. T. mit W. Deutsch).
Lit: NGroveD 9 (2001); E. Th. Hilscher/T. Antonicek (Hg.), [Fs.] F. Födermayr 1994; pers. Mitt. F. F.
BB