Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien (Oboe, Komposition und Klavier), 1961–64 an der MAkad. Wien (Oboe), 1964–73 Kompositionsstudium bei A. Uhl; daneben erlernte F. den Beruf eines Schriftsetzers, den er bis 1959 ausübte, bis er als Lehrer für Blockflöte an eine MSch. der Stadt Wien wechselte (1993 Pensionierung). F.s Stil ist als weitgehend tonal zu bezeichnen; viele Stücke sind als Auseinandersetzung mit der traditionellen Wiener Musik (Wienerlied, Walzer) zu interpretieren; die Texte seiner neuen Wienerlieder verfasst F. selbst.
P: Förderungspreis der Theodor Körner-Stiftung 1969, 1975, 1993.
W: Wienerlieder (Ein Altwiener Hof; Das ist die U-Bahn; Mein Haus, in dem ich wohn); Dialektlieder (Dreck-Lied); Wiener Walzer, Neulerchenfelder Marsch; Werke für Salonorchester; Klavierstücke (Drei gnadenlos-schöne Agghazy-Stückerln).
Lit: MaÖ 1997; Lang 1986.
ETH