Erhielt zunächst eine klassische Musikausbildung, gründete dann aber eine Unterhaltungsmusik-Kapelle, mit der ihn die Reederei Hamburg-Amerika-Linie auf Schiffsreisen schickte. Später war er in Berlin, u. a. beim Film, tätig und trat als Barpianist in Wien auf, wo er sich auch als Komponist von Wienerliedern einen Namen machte. 1946 schrieb er die Musik zum ersten österreichischen Nachkriegsfilm Der weite Weg; plante, sich der Kirchenmusik zu widmen und ins armenische Mechitaristenkloster in Wien einzutreten, starb aber noch im selben Jahr nach plötzlichem Auftreten einer Geistesstörung.
W: Operetten (Die Bojarenbraut 1925; Bubi 1929); Wienerlieder (Der Herrgot muaß a Weana sein; Wenn die letzte Blaue geht); Schlager (In der Bar zum Krokodil; Zwischen Shanghai und St. Pauli); Filmmusik (Der weite Weg 1946; Stern von Rio 1940).
Lit: Lang 1986; www.operissimo.com (8/2001); MGÖ 3 (1995); Wölfer 2000.
UH