1956 gegründet als Original Egerländer Musikanten vom langjährigen Leiter E. Mosch. Mit einem ausgefeilten Sound (in der Tradition böhmischer Blasmusik stehend, Blasorchester), mit Virtuosität und einem Repertoire, das von traditioneller Volksmusik bis hin zu volkstümlichen Schlagern reichte, eroberte das Orchester durch hohe mediale Präsenz ein Millionenpublikum im In- und Ausland. Die am Anfang rein instrumental gehaltenen Stücke wurden zunehmends durch Gesang (ab 1971/72 Aufnahme einer Sängerin) ergänzt. 1966 als erstes und einziges Blasmusikorchester Auftritt in der New Yorker Carnegie-Hall. Mit rund 40 Millionen verkauften Schallplatten in 42 Ländern und zahlreichen Auszeichnungen gelten die Original Egerländer Musikanten als „erfolgreichstes Blasorchester der Welt“. Über 40 Jahre lang hat E. Mosch mit seinen O. E. M. die volkstümliche Blasmusik geprägt, welche auch in Österreich zahlreiche Anhänger und Nachahmer fand und die traditionelle Blasmusik (v. a. in Bezug auf das Repertoire) nachhaltig beeinflusste. Nach seinem Tod im Jahre 1999 kam es zur Streichung des Original aus dem Gruppennamen und zur Neuformierung des Orchesters unter der Leitung der langjährigen Mitglieder Ernst Hutter und Toni Scholl.
P: 29 Gold-, Platin- und Diamantauszeichnungen.
W: Über 100 LPs und CDs; Aktuelle Alben Danke Ernst Mosch (2000); Marschmusik der Extraklasse (2001).
Lit: Das große Lexikon der Volksmusik 1996; Robin 1999; Das Lexikon der volkstümlichen Musik 1999; http://www.die-egerlaender-musikanten.de (3/2001).
SO