Amerikanisch-österreichischer Abstammung, kam Anfang der 1920er Jahre mit seiner Mutter, von der er Musik- und Klavierunterricht erhalten hatte, nach Österreich, 1923 nach Berlin, wo er als Pianist und Sänger in Bars arbeitete und erste Songs komponierte. 1926 heiratete er die Tochter des Musikverlegers Roehr und wurde Teilhaber an dessen Verlag. Bereits 1924 hatte E. seine ersten Schallplatten aufgenommen; 1927–31 nahm er für Telefunken mehrere hundert Titel sowohl unter seinem Namen als auch als Refrainsänger bei berühmten Ensembles und Orchestern der Zeit wie den Weintraub Syncopators, Jack Hylton, D. Dauber, Oscar Joost und Marek Weber auf, danach arbeitete er auch für Odeon, Ultraphon und Kristall. E. war in dieser Zeit einer der meistbeschäftigten Schlagersänger Deutschlands. 1933 verließ er Berlin und ging erneut nach Österreich, wo er aktiv am Musikleben teilnahm, u. a. trat er mehrfach in Sendungen der RAVAG auf.
W: zahlreiche Schlager (u. a. Bei Fräulein Lisbeth im Parterre; Man schenkt sich Rosen, wenn man verliebt ist; Verzeih’ mir und sei wieder gut; Was der Onkel Doktor sagt; Glaub’ mir, ich bin dir gut; Ich brauch’ für Sonntag 'ne neue Braut; Zigeuner, du hast mein Herz gestohlen; Ja am Ruckerlberg in Graz).
Lit: Wölfer 2000; R. Kreis in CD-Booklet zu Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n 1997.
MK