Sohn des Hofschreibers Michael D.; 1809–17 Schüler des Stiftsgymnasiums Kremsmünster; begann 1817 das Jusstudium in Jena/D; wurde in Linz Buchhaltungspraktikant; Musikstudium in Wien (an der Lehrerbildungsanstalt St. Anna Prüfung in Harmonielehre und Generalbass); weiteres Diplom des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde 1843; 1832–61 unterrichtete D. Harmonie- und Generalbasslehre sowie Choralgesang an der Linzer Präparandie. Mit den Präparanden veranstaltete er öffentliche Aufführungen in der Minoritenkirche. Unter seinen Schüler waren A. Bruckner (1840/41) und J. E. Habert. D. unterrichtete auch die Gymnasialschüler in Kirchengesang und Orgelspiel; 1861 Landesbuchhalter.
P: Goldenes Verdienstkreuz mit der Krone.
W: Gesangbücher für Schulgottesdienste; Kirchenmusik; Bühnenwerke (Die goldene Braut, Das Alpenfest); Blasmusik; Walzer.
Lit: BrucknerH 1996; MGÖ 2 (1995); Kellner 1956; E. Maier in O. Wessely et al. (Hg.), [Kgr.-Ber.] Bruckner Linz 1988, 1992.
BB