Erster musikalischer Unterricht beim Schulmeister des Heimatortes, ab 1720 am Jesuitenseminar in Wien (1727 Aufführung eines musikalischen Dramas in Anwesenheit von Karl VI.). Schüler von A. Caldara. Lebte zunächst von Musikunterricht, widmete sich dann der Komposition. Seit 1728 im Augustiner Chorherrenstift Herzogenburg (1730 Profess, 1733 Priester und Regens chori). 1743 Tafelmusik anlässlich des Besuches von Maria Theresia im Stift Melk. 1748–58 Administrator in Maria Ponsee/NÖ, danach wieder Chorregent in Herzogenburg. Zählt zu den fruchtbarsten Kirchenkomponisten seiner Zeit.
W: über 70 Messen, 17 Requien, kleinere Kirchenwerke, Kantaten, Dramen, Instrumentalwerke.
Lit: MGG 5 (2001); MGÖ 2 (1995); Erhart 1998; NGroveD 5 (1980).
AH