Deinböck, Heli(eig. Helmut)
* 8.1.1955 Wien. Liedermacher, Gitarrist und Kabarettist.

1980 Debütalbum Krallelujah! mit Blues im Wiener Dialekt („Dialekt-Bluesler“), danach unzählige Live-Auftritte als Sänger und Kabarettist. D. wird zu den Vertretern des Austro-Pop gezählt, geht durch seine von Rhythm & Blues beeinflusste Musik und seine Verehrung für Randy Newman (die CD Schuldig enthält ausschließlich Coverversionen von Songs des amerikanischen Vorbildes) allerdings eigene Wege abseits des „Mainstream“.

P: Nestroy-Ring der Stadt Wien.

W: Oh wie schön; Süße Pensionistin; Der Mann, den die Mütter lieben; Söbstmöada Lied; Ned schlecht Blues; Meier. Zahlreiche Alben, darunter Hunger (1982); Achtung Diebe (1985); Nimm die Zukunft in die Hand (1987); Ärger als Deix (1991); Der Puls (1992); So wars ich schwörs (1994); Schuldig (1995); Wiener Sondermüll (1996); Dörti (1998).

Lit: Lang 1986; E. Larkey, Pungent Sounds 1993; http://www.pielachtal.com/diavision/concert/deinboeck.htm; http://www.sra.at (11/2001).

BB/MK