Lebte ab 1702 als „Universitätischer Buch- und Kunsthandler“ in Wien (Geschäftslokal am Kohlmarkt). Obwohl Ch. nicht im Wienerischen Diarium inserierte, ist ein Sortimentkatalog erhalten, der zahlreiche Musikalien enthält (wiedergegeben bei Gericke): v. a. Musiklehrbücher, aber auch Lauten- und Violinmusik. Nach Ch.s Tod heiratete seine Witwe den Buchhandlungsbediensteten Jakob Friedrich Nudow (Nudowisch- vorhin Ch.sche Buchhandlung).
Lit: H. Gericke, Der Wiener Musikalienhandel von 1700 bis 1778, 1960.
ETH