Studierte in Wien, war 1826–29 Hauslehrer in Breslau (Wrocław/PL), lebte 1830–37 in Wien, dann in Dresden (u. a. als Archivar des Fürsten Colloredo-Mannsfeld) und seit 1850 wieder in Wien. B. war dort bis 1855 Bibliothekar der Polizeihofstelle, dann nur noch literarisch tätig. Neben Gedichten, Dramen, Romanen und Novellen verfasste er auch Libretti (u. a. 1834 zu C. Kreutzers Nachtlager von Granada, 1835 zu Daniel-François-Esprit Aubers Emma). B. zählte zu den österreichischen Vertretern des politisch-literarischen Jungen Deutschland.
W: Libretti Das Maifest 1829 (M: Stefano Pavesi), Die Verjüngerungs-Essenz 1838 (M: C. Kreutzer); Dramen (Faust, Ritter Shakespeare, Don Juan); Romane u. a. Napoleon I. in Wien 1860; Hg. Österreichischer Musenalmanach 1837.
Lit: A. Gauby, K. J. B. v. B., Diss. Wien 1951; Czeike 1 (1992); Kosch 1 (1953); ÖBL 1 (1957).
UH