Aristokratische Herkunft (daher die Selbstbeschreibung als „Nobile dilettante“). Priesterseminar in Padua, promovierte in Philosophie am Innsbrucker Jesuitenkolleg. 1691–94 am Collegium Germanicum in Rom, wurde dort 1694 Diakon, Kontakt zu Arcangelo Corelli und Matteo Fornari (d. Ä.), vielleicht sogar deren Schüler; 1694 Rückkehr nach Trient. Strebte vergeblich eine Beförderung zum Prälaten des Wiener Stephansdomes an; ab 1740 in Padua. B. schrieb überwiegend Instrumentalmusik, v. a. für Violine.
W: 6 Motetten op. 3; Sonaten, Concerti und Inventionen für V.(n).
Lit: MGG 3 (2000); NGroveD 3 (2001); MGÖ 1 (1995); EitnerQ 1 (1900).
BB