Ab ca. 1839 Kapellmeister am Theater in der Josefstadt, 1850/51 wechselte er an das Carltheater, für das er bis zu seinem Tod die meisten seiner ca. 200 Bühnenwerke schrieb. B. gilt als Nachfolger von W. Müller und der josephinischen Singspieltradition, aber auch als Wegbereiter der Wiener Operette (Einrichtungen der Werke von J. Offenbach). Bekannt wurde er v. a. durch seine Opern-Parodien und die Zusammenarbeit mit J. Nestroy (z. B. Tannhäuser-Parodie, Musik zu Kampl). B.s Sohn Karl (* ca. 1843 Wien, † 1870 Wien) wurde ebenfalls Komponist, starb jedoch bereits mit 27 Jahren; der zweite Sohn Eduard war Schauspieler und Regisseur und wirkte zuletzt am Carltheater.
W: ca. 200 Bühnenmusiken (vollständiges WV in MGG 2); Männerchöre; Lieder.
Lit: MGG 2 (1999); NGroveD 3 (2001); Czeike 1 (1992); ÖL 1995.
ETH