Ausbildung an der Grazer und Salzburger Univ., folgte 1687 Franz Graf Thun nach Salzburg. 1688 Eintritt in die Salzburger Hofmusikkapelle, 1706 bis zu seinem Tod Hofkapellmeister (Nachfolger H. I. F. Bibers). 1723 Erhebung in den Adelsstand durch Kaiser Karl VI. B. steht in seinem Kompositionsstil als Vertreter des neapolitanischen Stils zwischen H. I. F. Biber und der folgenden Generation (J. E. Eberlin, L. Mozart). B. schuf Kompositionen für die spezielle Musizierpraxis am Salzburger Dom.
W: 22 Messen, 4 Requien, zahlreiche Motetten, geistliche Arien, Kirchensonaten (WV bei Hochradner).
Lit: NGroveD 3 (2001); MGG 2 (1999); Th. Hochradner, M. S. B., Diss. Salzburg 1991; Hintermaier 1972.
ETH