Nach Studien bei Felix Wenzel Skop und am Musikverein in Innsbruck Kapellmeister-Ausbildung an der Wiener MHsch., ab 1926 Chorleiter in Innsbruck, 1928–38 Leiter des Kirchenchores Innsbruck-Pradl, wurde mit Aufführungen von Kirchenmusik bekannt. Studium der Musikwissenschaft, Mitarbeit beim Bozener Rundfunk, Musikkritiker der Innsbrucker Nachrichten. Arbeit an einer Innsbrucker Musikgeschichte (unvollendet). Zunächst an Max Reger orientiert, wurde für seine Werke nach 1945 die Auseinandersetzung mit Paul Hindemith und der Dodekaphonie bedeutsam. Seit 1981 wird von der Stadt Innsbruck der E. B.-Preis vergeben.
P: Kunstförderungspreis der Stadt Innsbruck 1952.
Schr: Die Opernpflege im Innsbrucker Theater in 110 Jahre Innsbrucker Theater 1955/56; Innsbrucker Musik- und Opernpflege im 19. Jh. [Ms].
W: Suite für Org., Sax., Geigenchor; Missa sinfonica; Musik für Cb. und Streichorch.; Cembalokonzert, Violinkonzert; Orgeltoccata;Casanovas Abenteuer (Ballett); Lieder (Des Lebens Vergänglichkeit).
Lit: MaÖ 1997; MGÖ 3 (1995), 270; A. Riester in ÖMZ 25 (1970), 1.
AH