Beisteiner (Beysteiner, Pohl-B. bzw. Czabon-B.),Elisabeth(Elise)
* 18.2.1801 Kleinhöflein/H (heute Bl), † 26.1.1866 Wien. Sängerin (Sopran/Mezzosopran).

Ursprünglich angeblich Hirtenmädchen, vom Fürsten N. Esterházy erzogen; Schülerin Paolo Bevilacquas und A. Salieris. Um 1819 in der Esterházyschen Hofmusikkapelle, seit 1824 an den Opernhäusern in Wien und Pressburg, in verschiedenen italienischen und deutschen Städten, später auch in Graz besonders in italienischen Opern (Rosina in G. Rossinis Barbiere di Siviglia, Elvira in Vincenzo Bellinis Puritani etc.) erfolgreich. In 1. Ehe mit einem Tenor namens Pohl, ab 1838 mit einem gewissen Musik-Direktor Czabon verheiratet, mit dem sie 1839 durch Österreich reiste.

P: Ehrenmitglied der Philharmonischen Gesellschaften Florenz, Bologna und Verona.

Lit: K-R 1997; Wurzbach 23 (1872, P.-B.); ÖBL 1 (1957, Beysteiner).

UH