Kam als Sängerknabe nach Melk, wo er bald großes musikalisches Talent zeigte und vom Organisten Joseph Mercklin ausgebildet wurde. Ab 1692 Organist in Melk (anfangs nur interimistisch), unterrichtete er seit seiner Ordination 1702 die Novizen in Gesang und Orgelspiel (wohl auch Musiktheorie); 1711 wurde er von Abt Berthold Dietmayr zum Kapellmeister ernannt. B. ist die beherrschende Persönlichkeit des Melker Musiklebens in der 1. Hälfte des 18. Jh.s.
W: 1 Messe, 3 Offertorien, 2 Miserere, Salve Regina, 5 Motetten; Musik zu vier Benediktinerdramen (Benediktinertheater).
Lit: MGG 2 (1999); Erhart 1998; Freeman 1989.
ETH