1882–88 Ausbildung am Konservatorium in Wien bei F. Hellmesberger. Mitglied des Duesberg-Quartetts. 3 Jahre Militär-Kapellmeister beim IR 25. Solocellist der Symphoniekonzerte des Wiener Konzertvereins und der Gesellschaft der Musikfreunde. 1901–05 Dirigent der populären Konzerte des Konzertvereins. Ab 1911 Chordirektor der Pfarrkirche St. Florian (Wien V.). 1914–32 Lehrer für Violoncello an der Staatsakademie für Musik. Komponierte zahlreiche Lieder, die äußerst populär wurden.
P: Reg.rat.
Schr: Vom alten Hellmesberger. Komische Aussprüche und Anekdoten 1908.
W: Volkslieder und Egerländer Walzer (u. a. Egerländer Walzer, Aus der Heimat, Egerer Bürger), Märsche (u. a. Egerländer Marsch, Starhemberg-Marsch), Elegie nach fränkischen Motiven für Vc. und Kl.
Lit: Czeike 1 (1992); Sturm 1 (1979); Pazdirek I/2 (1904); Egerländer Biograf. Lex. 1 (1985); Mitt. Archiv der MUniv. Wien.
AH