Bargielski, Zbigniew
* 21.1.1937 Łomża/PL. Komponist und Musikpädagoge.

Lebt seit 1977 in Österreich. Ausbildung in Lublin, Warschau und Kattowitz bei Bolesłav Szabelski sowie 1966/67 in Paris bei Nadia Boulanger und an der MHsch. Graz. Seit 1977 Klavierlehrer an der MSch. Bruck a. d. Mur/St. Zahlreiche Fernseh-, Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen. Entwickelte seine Kompositionsmethode anhand der „Theorie der Zentrums-Strukturen“. Aufführungen bei vielen Festspielen: Warschauer Herbst, Muzicki Biennale Zagreb, Festival de Paris, Leningrader Frühling, Encontros Gulbenkian, Helskinki Festival, IGNM-Weltmusikfest, Tsumari Triennale Japan. Zahlreiche Werke entstanden im Auftrag (Steirischer Herbst, Wiener Konzerthausgesellschaft, Alban Berg-Quartett, Hugo-Wolf-Quartett).

P: Auszeichnung auf der Internationalen Komponisten Tribüne UNESCO in Paris 1981 u. 1996; Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich 1986; Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta 1995; Anton-Benya-Preis 2000.

W: Opern (Im kleinen Herrenhof 1983, Le petit prince 1966, Danton 1968/69); Sinfonia 1957; Requiem 1992; Trigonalia 1994; Kammermusik (4 Streichquartette 1976–94, auch Werke für Akk.), Lieder.

Lit: MaÖ 1997 (mit WV); Goertz 1989, 1994; NGrove 2 (2001); NGroveDO 1 (1992).

PSz