Seit 1880 Franziskanermönch in Salzburg, 1886 Priesterweihe in Brixen. Nach Organisten- und Chorleiter-Stellen in Lienz/T und Reutte/T Schüler J. Pembaurs in Innsbruck; Organist in Jerusalem (1893/94) und Rom (1895–1906), dort auch Dirigent der Scuola musica cooperativa. Seit 1906 lebte er im Münchener Kloster zu St. Anna. 1906/07 Aufenthalt in New York. Seine im Stile Lorenzo Perosis komponierten Werke fanden weite Verbreitung. Ein ansehnliches musikalisches Legat aus seinem Besitz befindet sich im Musikarchiv des Franziskanerklosters Hall/T.
P: Dr. theol. h.c. Würzburg 1905; Päpstliches Ehrenkreuz in Gold „Pro Ecclesia et Pontifice“; Große Goldmedaille für Kunst und Wissenschaft in Österreich.
W: 6 Oratorien; Messen; Orgelstücke; Kammermusik; Lieder.
Schr: Essay über ein neues System der Harmonie 1896.
Lit: MGG 5 (1956, Hartmann); Baker 1984 (Hartmann); W. Neuhauser in Musikgeschichte Tirols I (2001).
UH