Um 1951 in der Neuen Musik aufgekommener, nicht immer einheitlich verwendeter Begriff (lat. alea = „Würfel, -spiel, Risiko, Zufall“) für ein Kompositionsverfahren, das sich Zufallsoperationen bedient (im Gegensatz zu denen der Seriellen Musik). Zu den ersten Vertretern zählten John Cage, Karlheinz Stockhausen und Pierre Boulez. An die Stelle einer (bereits erweiterten) Notenschrift traten vielfach graphische Elemente. In Österreich sind mit dieser graphischen Notation innerhalb der A. besonders R. Haubenstock-Ramati und A. Logothetis hervorgetreten.
Lit: MGG 1 (1994); NGroveD 1 (2001, Aleatory).
UH