Aufgewachsen in Konstantinopel, begann 12-jährig seine Ausbildung in Wien, war dort 1850–54 Violin-Schüler J. Mayseders; Komposition lernte er bei Joach. Hoffmann. Tourneen führten A. durch Europa. Seine „national-ungarische“ Oper Zrinyi nach eigenem Libretto (Pest 1866) war kurzfristig sehr erfolgreich. A. stellte sich gegen F. Liszts Ansicht, die ungarische Musik stamme von den Zigeunern. Er lebte zuletzt abwechselnd in Wien und Pest.
W: Opern (u. a. Martinuzzi); Oratorium Krieg und Frieden; Chorwerke (Messe, Te Deum); Ouvertüre Wallenstein; Violinkonzerte; 5 Streichquartette; Sonaten, Lieder etc. – L’école de la vélocité für V.
Lit: NGroveD 1 (2001); Baker 1984; Leks. Jugoslav. Muzike 1984.
UH