Erlernte in Seefeld/T das Orgelspiel und erwarb im Kloster Stams/T bei P. Zacharias Hirnsberger Kenntnisse im Schuldienst. Gründete 1793 die Musikkapelle Götzens, die er bis 1860 leitete. Ab 1794 Lehrer und Organist in Götzens. 1809 Schützenhauptmann und Schanzenkommandant, in der Berg Isel-Schlacht verletzt. 1810 Studium bei J. Gänsbacher in Wien. Spielte mehrere Instrumente und bildete eine ganze Lehrergeneration im Orgelspiel und Musikunterricht aus. Von Zeitgenossen „Götzener Mozart“ genannt.
W: 16 Messen, 16 Kantaten und Oratorien, 8 Präludien.
Lit: I. F. Castelli, Memoiren meines Lebens [o. J.]; Denkwürdigkeiten aus Alt-Österreich 9/10 [o. J.]; SK 8 (1960/61); [Fs.] 175 Jahre Musikkapelle Götzens (1968).
AH